Geldprobleme hat man, oder nicht

Geldprobleme müssen zwar nicht zwangsläufig mit einer Wirtschaftskrise einhergehen, dennoch sind viele aktuell davon betroffen. Denn obwohl die Wirtschaft volle Auftragsbücher vorzuweisen hat und die Arbeitslosigkeit auf dem tiefsten Stand seit 20 Jahren angesiedelt ist, haben manche Zeitgenossen Geldprobleme. Manchmal sind diese, wie man so schön sagt “hausgemacht”, denn es gibt ganz einfach Bürger die niemals in der Lage sein werden mit ihrem Geld richtig umzugehen, dann aber gibt es Geldprobleme die der einzelne nicht selbst zu verantworten hat.

Geldprobleme durch hohe Teuerungsraten

Denn viele Geldprobleme rühren daher, dass sich die Teuerungsrate bei uns auf einem recht hohen Niveau befindet und die sogenannte “gefühlte Inflation” spielt hierbei eine ganz erhebliche Rolle. Denn der offizielle Index zur Ermittlung der Teuerungsrate und somit der Inflation, berücksichtigt auch Konsumgüter, die nicht gerade monatlich oder jährlich angeschafft werden. So sind im fiktiven Warenkorb nämlich auch Konsumgüter wie beispielsweise PC, Fernsehgerät und Küchengroßgeräte anzufinden, aber nicht jeder wird sich jedes Jahr einen neuen Fernsehapparat oder einen neuen Kühlschrank anschaffen müssen. Gerade aber diese Güter und deren permanente Berücksichtigung im Rahmen der Ermittlung der Teuerungsrate, machen diesen großen Unterschied zwischen der echten und der gefühlten Inflation aus. Geldprobleme bleiben daher oft nicht aus.

Geldprobleme richtig und vor allem rechtzeitig anpacken!

Deshalb sollt sich jeder, der momentan den Eindruck hat mit seinem Geld nicht in der gebotenen Art und Weise zu Recht zu kommen, darüber ernsthafte Gedanken machen. Denn ist das Konto erst mal über Gebühr in den Miesen und sind bereits Zahlungen aufgelaufen, die nicht mehr aus der laufenden Liquidität heraus beglichen werden können, dann ist es meist schon zu spät. Besser ist es da schon, sobald man das Gefühl hat die Finanzen könnten erheblich aus dem Ruder laufen, sich professioneller Hilfe zu bedienen. Zahlreiche Beratungsstellen bieten hierzu ihre Hilfe an und dann muss eben jeder einzelne für sich entscheiden, wann genau der Zeitpunkt gekommen ist, an dem seine Geldprobleme zu groß werden und er alleine nicht mehr zu Recht kommt. Also lieber zuvor schon gegensteuern und eine Beratungsstelle aufsuchen, als erst dann, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist, Mahnbescheide den Hauptinhalt der täglichen Briefkastenleerung ausmachen und dann vielleicht irgendwann sogar der völlige finanzielle Kollaps droht.

Bildquellenangabe: Thommy Weiss / pixelio.de

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