Geldprobleme und mögliche Gründe

Otto Normalverbraucher hat seiner Regierung gegenüber einen entschiedenen Nachteil: wenn das monatliche Budget nicht ausreicht, kann er nicht einfach sein Einkommen (sprich:Steuern) erhöhen. Auch mit neuen Schulden ist es nicht so einfach: die Schufa und die Angst vor dem Kuckuck verhindern – hoffentlich – eine persönliche Überschuldung.

Geldprobleme und ihre Gründe

Manchmal scheint es, als ob es im Leben wirklich alles um das “liebe Geld” und Geldprobleme geht. Was wir essen, wie wir wohnen, was wir tragen, unsere Freizeitgestaltung – kurzum unsere ganze Lebensweise wird scheinbar vom Geld diktiert. Auch wenn der Verdienst eigentlich ganz gut ist – oft is einfach der Monat “zu lang”. Wir geben mehr aus, als wir uns leisten können. Oder eine unerwartete Ausgabe bringt uns finanziell ins Schleudern.

Wie vermeidet man Geldprobleme?

Die naheliegendste Lösung für ein Leben ohne Geldprobleme scheint ein höheres Einkommen zu sein. Und für einen Hartz-IV oder Sozialhilfeempfänger trifft das durchaus zu. Wer schon mit dem Nötigsten auskommen muss, kann schlecht für die Zukunft planen. In weniger extremen Fällen liegt die Wurzel für Geldprobleme jedoch nicht so sehr in der Höhe des Einkommens, sondern einer guten Verwaltung. Es ist erstaunlich, wie vielen Bürgern es alleine schon schwer fällt, ihre monatlichen festen Ausgaben und frei verfügbares Einkommen zu benennen. Da sind Geldprobleme kein Wunder. Für diese Verbraucher ist ein “Haushaltsplan” der erste Schritt in die Richtung zur Lösung ihrer Geldprobleme. Ein solcher Haushaltsplan braucht bedarf keiner speziellen Ausbildung und keinem großartigen Computerprogramm: es genügt schon, die wiederkehrenden Ausgaben zusammenzurechnen und dem jeweiligen Einkommen gegenüberzustellen.

Wichtig ist dabei, auch viertel-, halb- oder jährlich anfallende Zahlungen in die Belastung mit einzuberechnen. Idealerweise sollte für solche Ausgaben ein getrenntes Sparbuch angelegt werden, in dem jeden Monat der anteilige Teilbetrag einbezahlt wird. Auch wenn ein Rechnungsbetrag (wie zum Beispiel bei der Nebenkostenabrechnung) nicht genau bekannt ist, kann – und sollte er – großzügig mit eingeschätzt werden. Eine solche Geldanlage vermeidet unnötige Geldprobleme. Ganz toll ist ein weiteres Sparbuch für unerwartete Anschaffungen und Reparaturen, oder vielleicht auch für den Jahresurlaub. Der Unterschied zwischen Einkommen und Ausgaben ist unser “verfügbares Einkommen”. Alle weiteren Kosten werden aus diesem Betrag finanziert. Wer von einer monatlichen Planung überwältigt ist, kann das verfügbare Guthaben in einzelne Wochen unterteilen. Wird in einer Woche zu viel ausgegeben, sollte die Summe in der nächsten Woche ausbalanziert werden.

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